Kinder der Nacht, Wächter der Träume
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-Nur eine Nacht-

Gestern, da war noch alles anders, denn Gestern, da war ich noch anders...
Manchmal kann man gar nicht wirklich glauben, wie schnell eine Nacht alles ver?ndern kann. Wieviel sich in wenigen Momenten aufbauen und wieviel sich zerst?ren kann. Es reicht ein Augenblick, und pl?tzlich hat sich alles um einen herum ver?ndert. Man erkennt nichts mehr, obwohl man selbst diese Ver?nderungen herbeigef?hrt hat.
Ich blicke in den Spiegel und sehe eigentlich nur das, was ich schon den ganzen Tag merke. Ich bin m?de! Tot-sterbens-m?de! Aber Gestern konnte ich kaum schlafen, und heute habe mich sinnlos durch diesen Tag geschleppt. Ich sp?re eigentlich in jeder Faser meines K?rpers diese M?digkeit, und doch kann ich nicht schlafen! Denn kaum schlie?e ich meine Augen, sp?re ich auch schon wieder ihren warmen Atem auf mir...
Ich f?hle wie sie n?her und immer n?her auf mich zu kommt, wie sich unsere K?rper ber?hren. Z?rtlich, langsam und anfangs spielerisch. Ich sp?re ihre Beine zwischen meinen. Ihr K?rper ist so uns?glich hei?, es kommt mir vor, als w?rde ich gleich verbrennen. Ihre Nasenspitze ber?hrt neckisch meine. Sie umarmt mich und wieder sp?re ich mehr von ihrem K?rper. Jede Stelle die sie ber?hrte, wird wohl von nun an, von unsichtbaren Narben gezeichnet sein. Sie nimmt mein Gesicht in ihre Hand. H?lt es z?rtlich fest, als ob es entfliehen k?nnte, wenn sie es nicht t?te!
Unsere Nasenspitzen ber?hren sich noch immer neckend, doch kommen sich unsere Lippen immer n?her. Mit meinem Mund streiche ich sanft ?ber ihre Nasenspitze und fahre somit ihren Konturen nach. Wieder kommt herrausfordernd ihre Nasenspitze und wieder kommen sich unsere Lippen n?her...
Ich kann ihren Atem sp?ren. F?hle und genie?e ihre N?he. Ich schlie?e meine Augen und wie ein zarter Hauch f?hle ich nun auch ihren Atem auf meinem Mund. Ich ?ffne ihn leicht, und da sind auch schon ihre Lippen auf meinen.
So anders f?hlte sich dieser Kuss an, als mein erster, um so vieles sch?ner! Pl?tzlich h?rt sie auf. Presst mich l?ngsam n?her an sich heran. Ich atme ihren Geruch ein. Es riecht alles so wunderbar, so fremd und doch schon seit langer Zeit bekannt. Ich sp?re ihre Lippen welche mich entlang meines Halses z?rtlich k?ssen und dann sind auch schon wieder ihre auf meinen. Wie in einen Traum, f?hle ich mich versetzt, als w?rde ich gleich schweben. Endlos und wundersch?n kommt mir jeder Kuss vor. Kurz aufflackernde Angst, wird durch einen langanhaltenden, intensiven Kuss beseitigt...
Ich wei? nicht wann wir aufh?rten, ich wei? ja noch nicht einmal warum wir aufh?rten! Aber ich konnte danach wohl lange Zeit nicht mehr einschlafen. -Wir beide nicht. Zu nahe war die Erinnerung, zu hei? ihr K?rper und zu gro? die Angst. Ich drehte ihr meinen R?cken zu, doch da sp?rte ich auch schon ihren warmen K?rper wieder eng an meinen anliegend um mich z?rtlich zu umarmen. Ich nahm ihre Hand in meine und so lagen wir da und versuchten zu schlafen, jedoch ohne wirklichen Erfolg.
Irgendwann m?ssen wir beide jedenfalls doch noch eingeschlafen sein, denn als wir dann erwachten und auf die Uhr blickten, war es schon lange um 11 Uhr durch. Ich wollte nicht aufstehen, jedoch musste ich mich meinem Schicksal ergeben und dieses Bett mit all den warmen Erinnerungen an die vorherige Nacht, verlassen...
22.11.04 20:49
 


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