Kinder der Nacht, Wächter der Träume
  Startseite
    ‹›ÑóNšÈñŠé‹›
    °~åBøÙt Mê~°
    Welt der Träume
    Kurzgeschichten
    ¤°¤ PìÇš ¤°¤
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   BananenKönig- gegen langeweile
   Wir! mit den täglichen Eskapaden...
   waschbärlie
   Chaosengel
   ~Klee~
   flashblog
   elemtale

http://myblog.de/halbmond

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
-Das Bild-

Die Sonne scheint. Ich laufe die Stra?e entlang. Und pl?tzlich sehe ich dich. Du bist einfach da.
Du stehst vor einem Bild am Schaufenster. Staunend. Fasziniert. Ein L?cheln umspielt deine Lippen.
Ich sehe ebenfalls hin. Will wissen, was dich so begeistert. Was dich dazu bringt, alles um dich herum zu vergessen. Ich sehe es an. Es ist ein Gem?lde von einer jungen Frau. Der Wind weht ihr immer wieder ihre langen Haare ins Gesicht. Wie ein Schleier, ihr Gesicht umh?llend. L?sst sie geheimnisvoll in ihrer Vollkommenheit erscheinen.
Ich sehe das Bild dieser jungen Frau, und doch sehe ich Nichts. Nichts, was bei mir auch nur ann?hernd die gleiche Begeisterung auf mein Gesicht hervor rufen k?nnte, wie bei dir.
Ich verstehe es nicht. Ich frage mich, wie dieses Bild von einer Frau nur solch ein entz?cken bei dir hervorrufen kann.
Mein Blick wandert. Das Schaufenster spiegelt dein Gesicht wieder. Dein wundervoll ebenm??iges Gesicht. Ich muss einfach l?cheln. Wenn du nur w?sstest wie gl?cklich du mich machst. Ich w?rde es dir so gerne sagen. Aber du siehst mich ja nicht. Du siehst nur diese Frau auf dem Bild.
Und pl?tzlich drehst du dich zu mir um. V?llig unerwartet. Fragst mich was ich von diesem Bild halte. Fast erwartungsvoll.
Ich bin verwirrt. Wei? nicht was ich sagen soll. Blicke verlegen auf den Boden.
Ich merke das du nerv?s wirst. Ich schaue dich an.
Pl?tzlich sprudelt es aus dir heraus. Du sagst, dass ich diese wundersch?ne Frau w?re. Dass du, dieses Bild gezeichnet hast. Du h?ttest immer gehofft, das ich es einmal sehen w?rde. Es mir gefallen w?rde. Deswegen h?ttest du es hier ausgestellt. Du entschuldigst dich bei mir, da du mich nicht einmal ann?hernd so wundersch?n hast zeichnen k?nnen wie ich es angeblich sei.
Und dann rennst du weg. L?sst mich einfach alleine.
Es beginnt zu regnen.
Ich w?rde dir gerne hinterher laufen.
Ich kann es nicht. Wie gebannt blicke ich dir hinterher.
Ich frage mich warum? Warum ist es so schwer? So schwer, dir meine Gef?hle zu offenbaren?
Ich schaue das Bild wieder an. Ratlos. Erst jetzt f?llt mir auf, dass die junge Frau auf dem Bild weint. Das ein Netz von Tr?nen ihr Gesicht bedeckt, mein Gesicht.
Unter dem Bild steht der Titel. Er lautet: warum?
Ich gehe in den Laden. Will das Bild kaufen. Unverk?uflich, sagt die nette Verk?uferin.
Stattdessen gibt sie mir eine Adresse. Deine.
10.10.03 20:40
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung